Die Verkehrsleitsysteme von Siemens bestehen immer aus Sensorsysteme zur Erfassung von Verkehrs- und Umweltkenngrößen und Übertragungseinrichtungen zur Kommunikation zwischen den Feldgeräten und den Zentralen. Das Produktspektrum umfasst:
Sensoren messen Werte, die Aufschluss über aktuelle Zustandsveränderungen geben. Dies umfasst Werte wie Helligkeit, Verkehrsaufkommen und Wetterver- hältnisse. Somit liefern die Sensoren wichtige Informationen, die für eine automatische Verkehrsbeein- flussung unabdingbar sind. Siemens Sensoren liefern aktuelle und präzise Daten, dabei messen sie folgende Werte:
Aktoren reagieren auf Zustandsveränderungen und passen den Verkehrsfluss an die neuen Bedingungen an, indem sie die Verkehrsteilnehmer über die aktuelle Verkehrslage informieren. Dies kann automatisch oder manuell erfolgen. Somit sorgen sie für Sicherheit und einen reibungslosen Verkehrsfluss.
SITRAFFIC CONDUCT+ ist die Weiterentwicklung unserer bewährten Zentrale auf einer neuen Plattform. Sie garantiert den sicheren, effektiven und störungsfreien Betrieb sowohl in überregionalen als auch in städtischen Schnellstraßennetzen.
In der CONDUCT+ Zentrale laufen alle Informationen über die Auslastung des Netzes und den Zustand aller Betriebseinrichtungen zusammen. Sensoren für Verkehr- und Umweltsituation liefern Messdaten und die Zentrale entscheidet mittels vorgegebener Strategien und Regeln über situationsgerechte Maßnahmen zur Harmonisierung des Verkehrs.
Das System ist hoch standardisiert, basiert auf bewährter Client/Server-Technologie, nutzt als Betriebssystem Microsoft Windows oder Linux und ist jederzeit und in jeder Richtung erweiter-
bar. Das heißt: Ihr Wert bleibt lange Zeit erhalten, teure Überdimensionierungen sind nicht mehr erforderlich. Die Zentrale wächst Modul für Modul mit den Aufgaben und wird einfach erwei-
tert, wenn neue technische Einrichtungen wie Zuflussdosierung oder Standstreifenfreigabe hinzukommen. SITRAFFIC CONDUCT+ hat einen zweiten Server, der im Hot-Standby-Betrieb mitläuft. Sollte der aktive Server irgendwelche Probleme bekommen, wird automatisch auf den anderen Server umgeschaltet. Somit ist für maximale Verfügbarkeit gesorgt.
Modulare Wechselverkehrszeichen-Ansteuerungen können sehr flexibel verwendet werden. Sie stellen gleichzeitig eine hohe Verfügbarkeit der angesteuerten Wechselverkehrszeichen (WVZ) sicher, denn dank patentiertem Überwachungssystem werden die WVZ-LEDs auch im ausgeschalteten Zustand überwacht. Für den Kunden ergeben sich dadurch positive wirtschaftliche Auswirkungen für Betrieb und Wartung.
Die WVZ-Ansteuerung kann in Halogen-Faseroptik- oder in LED-Wechselverkehrszeichen zum Einsatz kommen. Durch den modularen Aufbau mit einer Controllerbaugruppe und bis zu 8 Lampenschaltern ist eine exakte Anpassung an die Kundenanforderungen gewährleistet.
Die Streckenstationsfamilie SST4 basiert auf der aktuellen TLS 2002 und ist bereits vorbereitet für Anforderungen gemäß der neuen TLS-Version der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt). Der zukunfts-
sichere PC104-Standard, zahlreiche Kommunikations-
schnittstellen und der servicefreundliche Aufbau gehören zur Grundausstattung. Darüber hinaus bietet die Streckenstation jede Menge Platz für Erweiterungs-
möglichkeiten, wie GPRS, Ethernet, bis zu 20 Schleifendetektoren, FSK-Modem, USV und mehr.
Die SST4-XS ist die Lightversion und eignet sich für einfachere Anwendungen, wie z. B. als Datenerfassungsgerät, Kommunikationsrechner Inselbus, Geschwindigkeitswarnanlage,
oder Ein-/Ausgabe-Konzentrator.
Durch die Verwendung verschiedener Einbaurahmen mit ausgewählten Komponenten können problemlos projektspezifische Lösungen realisiert werden – ob Einbau der Komponenten in vorhandene Schränke oder WVZ-Gehäuse, ob abgesetzte Detektorstationen mit Solarversorgung oder lizenzfreier Funkanbindung.
Mit der ComBox von Siemens TS erhält der Kunde einen Kommunikationsrechner-Inselbus nach TLS Spezifikation (Bundesanstalt für Straßenwesen, BASt). Er kann für ein breites Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten in eingesetzt werden.
Die ComBox verfügt über eine gute Rechenleistung und kann bis zu 13 TLS-Inselbusse managen. Die Kommunikation mit der Unterzentrale erfolgt via TLS bzw. TLS over IP. Dabei kann sie auf verschiedenen Wegen, z. B. über Funk oder seriell mit einer großen Anzahl an Außenanlagen in Verbindung stehen und die komprimierten Nutzerdaten verschiedenster Unterzentralen zur Verfügung stellen.
Die ComBox ist dank diverser Softwaretools in Verbindung mit weiteren Siemens Streckenstationskomponenten äußerst servicefreundlich.
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