SITRAFFIC Concert ist die Verkehrsmanagement-
zentrale von Siemens. Das System sammelt, bündelt
und bewertet Verkehrsdaten aus unterschiedlichsten Quellen und verteilt diese Informationen wiederum an unterschiedliche Nutzer. Außerdem ist von hier aus ein zentrales Eingreifen möglich – entweder automatisch
nach genau definierten Regeln oder manuell per Maus-
klick. Dabei integriert Concert alle Verkehrsströme inklu-
sive Parkverkehr und ÖPNV sowie verschiedene Verkehrsräume wie Innenstadt, Autobahn und Landkreis.
SITRAFFIC Scala ist eine neue Verkehrstechnik-Platt-
form, die Schluss macht mit den bisherigen starren Grenzen zwischen den Systemwelten. Damit sind maßgeschneiderte Lösungen möglich mit genau der Funktionalität, die gerade gebraucht wird. Kunden können sich die spezifischen Funktionen für ihren Ver-
kehrsrechner einfach individuell zusammenstellen – auch dann, wenn diese Funktionen eher in die Welt der Managementsysteme gehören. Mit SITRAFFIC Scala erhalten Kunden die Option, ihre Lösung jederzeit so zu erweitern, wie es Verkehrsentwicklung und Budget erlauben.
Das Überwachungssystem SITRAFFIC Watch ermöglicht eine kostengünstige Fernüberwachung von Lichtsignal-
anlagen durch Kommunikation über Kabel oder Funk. SITRAFFIC Watch erhöht außerdem die Verkehrssicher-
heit durch verbesserte Störungserkennung und kürzere Ausfallzeiten von Lichtsignalanlagen.
Steuergeräte sind eine entscheidende Komponente im Informationsaustausch zwischen Leitstellen, Detektoren und Signalgebern. Dabei müssen sie unterschiedlichen Ansprüchen genügen – weltweit. Die Verkehrssteuer-
geräte von Siemens sind konzipiert für den Einsatz rund um den Globus. Präzision und Zuverlässigkeit zeichnen unsere Produkte aus – selbst bei spezifischen Betriebs-
bedingungen.
Ob an kleinen Kreuzungen oder bei hochkomplexen Verkehrssteuerungen – die Steuergeräte von Siemens sind vielseitige Drehscheiben der Verkehrssteuerung vor Ort. Neben der reinen Steuerung bieten sie auch die Möglichkeit der Verkehrserfassung, mit 4-Kanal-Schleifeninduk-
toren, Passiv-Infrarot-Detektoren oder Video-Sensoren. Sie sind kompatibel mit bestehenden Systemen und modular erweiterbar, beispielsweise mit Bevorrechtigungssystemen für den öffentlichen Nahverkehr. Mit spezieller und anwenderorientierter Software können die Betrei-
ber die Steuerungsgeräte schnell und kostensparend warten, programmieren und selbststän-
dig Fehlerdiagnosen durchführen.
Hinter dem Anzeigen der einfachen Farben Rot-Gelb-Grün verbirgt sich eine komplexe Technologie mit großer Artenvielfalt. Siemens deckt das komplette Spektrum von der klassischen Signallampe bis hin zur modernen LED-Technik ab, wobei alle Signalgeber perfekt auf die Siemens Steuergeräte abgestimmt sind.
Der Einsatz von LED-Technik führt zu erheblichen Energieeinsparungen, erhöht die Verfügbarkeit der Lichtsignalanlage und stellt einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz dar. Zu den LED-Signal-
gebern bietet Siemens attraktive Finanzierungsmodelle an, die eine Verrechnung der Investition mit den Einsparungen der laufenden Kosten erlauben.
Nur detaillierte und verlässliche Verkehrsinformationen ermöglichen sinnvolle Bewertungs- und Steuerungs-
prozesse. Siemens bietet maßgeschneiderte Produkte zur Erfassung der Verkehrsdaten an den verschiedenen Stellen. Neben den klassischen Schleifendetektoren bietet Siemens moderne Überkopf-Detektoren an, deren Einsatz Tiefbauarbeiten für Installation und Wartung überflüssig macht.
Siemens Videodetektoren eignen sich vor allem für den Einsatz an Knotenpunkten, zur Erfassung von Verkehrsdaten oder zur Erkennung von Störfällen auf Autobahnen oder im Tunnel. Selbst bei schwierigen Beleuchtungsverhältnissen können diese Systeme die Verkehrssituation sicher und zuverlässig erfassen. Die Möglichkeit, Videobilder an eine Kontrollzentrale zu übertragen, macht die Verkehrsdaten auch für andere Zwecke wie beispielsweise Sicherheitsdienste nutzbar.
Teilweise werden Detektoren an Orten benötigt, wo weder Stromanschluss noch drahtge-
bundene Kommunikationsverbindungen verfügbar sind. Für diese Fälle bietet Siemens das TrafficEye an, einen infrarot-basierten Detektor, der mit Solarpanel betrieben wird und Daten per GSM oder GPRS senden kann.
Dem öffentlichen Verkehr Vorrang einräumen ohne den Individualverkehr über Gebühr zu belasten - eine Auf-
gabe, die Siemens mit modernen Erfassungs- und Steuerungssystemen lösen kann. Mit umfassenden Systemlösungen verringert Siemens die Wartezeiten
an Signalanlagen. Dabei wird der Phasenablauf der Signalanlagen beeinflusst und die Anforderungen des ÖPNV besonders berücksichtigt.
Moderne Kommunikationssysteme, die mit Infrarot oder Funkübertragung arbeiten, erfassen die Anforderungen von Bussen und Bahnen. Maßgeschneiderte verkehrsabhängige Steuerungen greifen daraufhin sekundengenau in die aktuellen Steuerungsabläufe ein. Zur präzisen Aus-
wertung und umfangreichen Analyse der Verkehrsdaten von Bus und Bahn stehen zahlreiche Tools zur Verfügung. Diese Daten helfen die verkehrsabhängige Steuerung des öffentlichen Verkehrs stetig zu optimieren.
Zyklische Verkehrsströme und zeitlich beschränkte Kapazitätsengpässe erfordern flexible Methoden der Verkehrssteuerung. Durch Fahrspursignalisierungen können zeitweise zusätzliche Kapazitäten in eine Fahrtrichtung geschaffen oder eine geänderte Spur-
führung z. B. bei Baustellen angezeigt werden. Die Siemens-Lösungen garantieren hierbei ein Höchstmaß an Sicherheit. Diese Lösungen bieten sich insbesondere für den Berufsverkehr an, der zu bestimmten Zeiten überwiegend in eine Richtung und zu anderen Zeiten überwiegend in die Gegenrichtung läuft.
Die Straßenverkehrstechnik erfordert auf vielen Ebenen den Austausch von Daten unterschiedlichster Art. Ein Kernthema ist hierbei die Verbindung zwischen Zentral-
systemen und Verkehrssteuergeräten.
Das neue Übertragungsverfahren von Siemens, SITRAFFIC Canto erledigt Kommunikationsaufgaben besonders leistungsfähig. Das neue Kommunikations-
system ermöglich zudem die Anbindung älterer Steuer-
geräte an moderne Zentralen. Die OCIT-Initiative zur Vereinheitlichung der Kommunikations-
schnittstellen verschiedener Anbieter wird von Siemens aktiv unterstützt. Neben der klassischen kabelgebundenen Kommunikation bietet Siemens auch drahtlose Übertragungs-
verfahren wie GSM und GPRS an.
Die Bereitstellung einer maßgeschneiderten Lösung erfolgt nach Analyse der vorhandenen Infrastruktur. Hier werden auch alle Varianten von Ethernet abgedeckt, wie zum Beispiel LWL, OTN, DSL und andere.
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