Kernstück des Frachtterminals am italienischen Flughafen Malpensa ist die 2003 in Betrieb genommene vollautomatische Anlage für den Luftfrachtumschlag. Dort werden mehrere Import-, Export- und Transit- bereiche gleichzeitig abgefertigt. Weiterer zentraler Bestandteil des Projektes war die Optimierung des Gebäudelayouts. Jetzt verbindet ein Hauptgebäude die Landseite direkt mit der Luftseite. Im Nord- und Südge- bäudeflügel sind die Workstation-Bereiche und Hubwerke untergebracht. Sie transportieren ULDs in den Lagerbereich im Zwischengeschoss. Dort sind drei offene ETV-Lösungen implementiert. Diese verbinden die unterschiedlichen Stockwerksebenen der beiden Gebäude. Das Resultat ist maximale Flexibilität und optimierte Frachtströme – auch für den Umschlag von vorverpackten ULDs. Weitere wesentliche Gründe für die Auftragsvergabe an Siemens waren neben der Leistungsfähigkeit des klaren IT-Konzepts auch die starke Vorort-Präsenz sowie die langjährige Engineering-Kompetenz im Bereich Cargo-Logistik.
| • Vollautomatische Anlage |
| • Flexible Ethernet-Kommunikation durch HF- Datenübertragung |
| • Durchsatz bis zu 650.000 t/Jahr |
| • Mehr als 50 % Transitfracht |
| • Implementierung des SPS-Systems S7 |
| • DART-Instandhaltungsmanagementsystem |
| • IT-Paket Cargo Compact für das Bestands- und Lagermanagement |
| • ULD-Lagersystem |
| • 3 offene ETVs |