Modulares Konzept für maximale Flexibilität

Einheitlich und doch passgenau: Alle Vectron-Varianten (AC, DC und MS) nutzen durchgängige und einheitliche Schnittstellen. Deshalb können Gleichteile auf allen Ebenen verwendet werden – natürlich nur dann, wenn es in technischer und wirtschaftlicher Hinsicht sinnvoll ist. So unterscheiden sich die Varianten bewusst in ihrer Traktionsausrüstung. Sie ist abgestimmt auf das spezifische Einsatzspektrum.

Eine Komponente – ein Einbauort

Blick in den Maschinenraum: Alle (Haupt-)Komponenten haben über die gesamte Vectron-Familie hinweg fest definierte Einbauorte. AC- und DC-Komponenten sind beispielweise strikt getrennt. Damit können sämtliche verfügbaren Länder- und Traktionspakete leicht nach- bzw. umgerüstet werden. Zusätzliche Leitungen sind in der Regel nicht erforderlich bzw. gegebenenfalls einfach integrierbar. Zudem sind die Steuerleitungen gut zugänglich in Kabelkanälen unter den Gangblechen des Mittelganges untergebracht.

Drehgestell

Elektrische Vectron-Lokomotiven besitzen ein Drehgestell, mit dem der gesamte Geschwindigkeitsbereich bis 200 km/h abgedeckt werden kann. Somit ist ein Einsatz im Fracht- und Passagierverkehr mit ein und demselben Drehgestell problemlos möglich. Die Dieselvariante Vectron DE besitzt ein Drehgestell für eine maximale Geschwindigkeit von 160 km/h und ist somit universell im Fracht- und Regioverkehr verwendbar. In beiden Fällen wird der gleisschonende Ritzelhohlwellenantrieb eingesetzt.


Hochrüstung der Geschwindigkeit

Die Hochrüstung des Vectron von 160 auf 200 km/h ist problemlos möglich. Dazu müssen lediglich die Getriebe und die Frontscheiben ausgetauscht werden. Dies kann bei überschaubaren Kosten zu jedem beliebigen Zeitpunkt erfolgen.

Dach

In Europa werden abhängig von den Einsatzländern unterschiedlichste Stromabnehmer benötigt. Je nach Variante sind 2 oder 4 Stromabnehmer notwendig. Das Dach des Vectron erlaubt höchste Modularität.

30.09.2011 | Author: Name