Außergewöhnlich hohe Zugkraft

Im Bereich Güterverkehr ist oftmals ein Lokomotivenbetrieb am oberen Zugkraft-Limit erforderlich. Vectrons Zugkraft vereint die gesammelte technologische Erfahrung mit Siemens-Lokomotiven. Sie erlaubt eine extrem hohe Ausnutzung des physikalisch zur Verfügung stehenden Reibwertes und ist das Resultat einer kontinuierlichen Verbesserung des Schleuderschutzes. Diese Leistungsstärke ist die Basis für jede gängige Traktionsaufgabe. Denn wer den Betrieb am oberen Zugkraft-Limit sicher beherrscht, hat keine Probleme mit niedrigeren Anforderungen.

Die Anfänge: US-Kohleverkehr in den 90er Jahren

Siemens‘ ausgesprochene Zugkraft-Erfahrung hat ihren Ursprung in den gemeinsam mit EMD entwickelten Lokomotiven für den schweren Kohleverkehr in Nordamerika. Mit den Prototypen des Typs SD60MAC konnte Anfang der 90er Jahre die Machbarkeit des Einsatzes von nur drei anstatt fünf Lokomotiven bei gleicher Anhängelast nachgewiesen werden. Dies gab den Startschuss für die Einführung der Drehstromantriebstechnik in Nordamerika. In den folgenden Jahren bereicherten immer neue Einsatzfälle mit unterschiedlichsten Randbedingungen unsere Wissensbasis. Heute blicken wir auf über 20 Jahre Erfahrung zurück. Diese fließt in unsere neuesten Produkte selbstverständlich mit ein.

Referenzen: Höchste Zugkraftausnutzung weltweit

Siemens-Lokomotiven erbringen tagtäglich Spitzenleistungen in puncto Zugkraft. Dies beweisen Referenzen rund um den Globus. So sind aktuell über 4.000 Loks mit einem Siemens-Schleuderschutz im Einsatz.


Theoretischer Hintergrund: Gleit- und Schleuderschutz

Im Lauf der Jahre hat Siemens den Gleit- und Schleuderschutz immer wieder angepasst. Hierbei werden verschiedene Systeme und Technologien genutzt. Die wichtigsten Begriffe und Technologien erklärt der theoretische Hintergrund.


Anwendungsbeispiel: Schwerlastlokomotiven in Australien

Eine hohe Zugkraftausnutzung kann auch nachgerüstet werden. Das Beispiel der australischen Schwerlastlokomotiven zeigt, wie ein Zugkraft-Refurbishment aussehen kann. Heute leisten drei Lokomotiven das, was die Aufgabe von ursprünglich fünf Loks war.