Hintergrund: Umweltschutz geht uns alle an

Der CO2-Fußabdruck eines jeden von uns wird durch den Energieverbrauch pro Kopf bestimmt. Dabei spielt die Mobilität und insbesondere die Wahl des Transportmittels eine erhebliche Rolle. Die Bahn schneidet hier im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln sehr gut ab. Bei elektrischen Lokomotiven ist die Art der Stromerzeugung ein wesentlicher Einflussfaktor auf CO2- und Schadstoff-Emissionen.

Emissionsreduktion im Alltag

Ein jeder kann in seinem persönlichen Umfeld Maßnahmen ergreifen, um Energieverbrauch und somit schädliche Emissionen zu senken. So kann beispielsweise die Verwendung heimischer Produkte und der Verzicht auf den Verzehr von Obst und Gemüse außerhalb der jeweiligen Saison viele emissionsintensive Transporte mit dem Flugzeug überflüssig machen. Auch der verantwortungsvolle Umgang mit elektrischen Geräten im Haushalt ist entscheidend: Nach einer Untersuchung der TU Graz aus dem Jahr 2009 entstehen in einem durchschnittlichen österreichischen Haushalt Verluste von 230 kWh pro Jahr durch Standby- und Offmode-Betrieb. Bei 18 ct/kWh sind das 41 Euro pro Haushalt. In der EU lebten im Jahr 2005 ca. 196 Mio. Haushalte. Nimmt man an, dass die Verluste je Haushalt in allen europäischen Ländern etwa gleich hoch sind, so bedeutet dies, dass europaweit Strom im Wert von ca. 8 Mrd. Euro allein auf das Konto von Standby-Verlusten geht. Hier liegt ein erhebliches Potenzial, das jeder durch verantwortungsvolles Handeln heben kann.

Rolle der Bahnindustrie

Source: IFEU 2010

Nach Daten der European Environment Agency (EEA) aus dem Juli 2009 wurden 2007 in der EU-27 gerade einmal 0,7 % der Greenhouse-Gase (GHG) vom Schienenverkehr verursacht. Dies ist im Vergleich zu den Hauptverursachern wie z. B. dem Straßenverkehr ein kleiner Prozentsatz. Dennoch nimmt die Bahnindustrie ihre gesellschaftliche Verantwortung wahr: Sie bietet moderne, hocheffiziente, umweltschonende elektrische- und dieselelektrische Lokomotiven an – und sie arbeitet weiterhin an Verbesserungen. Nach aktuellen Erhebungen ist der Schienengüterverkehr beispielsweise in Deutschland bereits heute in puncto CO2-Emissionen um den Faktor 4 sparsamer als der LKW-Verkehr – und das, trotz des derzeit noch vorhandenen Fahrzeug-Mixes aus neuen und alten Diesel- und E-Loks.

Siemens' Beitrag: Green mobility

„Für den augenblicklichen Gewinn verkaufe ich die Zukunft nicht“

Werner von Siemens, 1816 - 1892 – dieser Satz beinhaltet einen damals wie heute gültigen Anspruch auf Nachhaltigkeit. Siemens Mobility leistet dazu mit effizienten Technologien und umweltfreundlichen Produkten einen nennenswerten Beitrag und hat diesen Ansatz unter dem Namen Green mobility fest in seinem Produkt-Portfolio verankert.