Infrastruktur für die städtische Verkehrssteuerung

Eine effektive städtische Verkehrssteuerung ist maximal flexibel und reaktionsschnell. Siemens liefert dazu weltweit alle nötigen Elemente – aus einer Hand.

Signalgeber in LED-Technik

Siemens bietet die ganze Bandbreite an Signalgebern: von der klassischen Signallampe bis hin zur modernen LED-Technik. Beim Einsatz der Siemens LED-Technik profitieren unsere Kunden mehrfach. Die LED-Vorteile:

  • Reduktion von Energie- und Wartungskosten

  • Erhöhung der Verfügbarkeit von Lichtsignalanlagen

  • Beitrag zum Umweltschutz

Zu unseren LED-Signalgebern bieten wir außerdem attraktive Finanzierungsmodelle. Diese erlauben eine Verrechnung der Investition mit den Einsparungen der laufenden Kosten.Die hohe Qualität der Siemens-Produkte hinsichtlich Technik, Material und Konstruktion sind entscheidend für maximale Zuverlässigkeit und eine lange Lebensdauer.

Steuergeräte

Steuergeräte sind die entscheidenden Komponenten am städtischen Knotenpunkt, denn sie regeln das Zusammenspiel von Verkehrsrechner, Detektoren und Signalgebern.

Unterschiedliche Ansprüche

Dabei müssen Steuergeräte weltweit unterschiedlichen Ansprüchen genügen. Die Steuergeräte von Siemens sind für den Einsatz rund um den Globus konzipiert. Präzision und Zuverlässigkeit zeichnen unsere Produkte aus – selbst bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen.

Vielfältige Einsatzgebiete

Ob an kleinen Kreuzungen oder zur hochkomplexen Verkehrssteuerung, Siemens Steuergeräte sind die ideale Drehscheibe zur Steuerung am Knotenpunkt. Daneben bieten sie die Möglichkeit der Verkehrserfassung, sind kompatibel mit bestehenden Systemen und modular erweiterbar, z. B. mit ÖPNV-Priorisierung. Mit anwenderorientierter Software können die Steuergeräte vom Betreiber schnell und kostensparend gewartet und programmiert werden und auch die Fehlerdiagnose kann selbstständig erfolgen.

Lokale Steuerverfahren

Moderne Signalanlagen passen sich dem aktuellen Verkehrsaufkommen an. Beispiel: die optimierte Schaltung der Grünzeiten. Siemens bietet verschiedene lokale verkehrsabhängige Steuerverfahren an.

Individuell und wachstumsfähig:

Funktions- und Anwenderbibliotheken PDM e
(extended für C940/C900)

Das phasenorientierte PDMe-Steuerverfahren ist das Flaggschiff der Siemens-Steuerverfahren. Die Möglichkeit der individuellen Programmierung wird kombiniert mit einer Vielzahl von Funktions- und Anwenderbibliotheken.

Diese Bibliotheken sparen wertvolle Zeit: Mit fertig programmierten, getesteten Funktionen und Lösungen für zahlreiche Anwendungen. Doch es geht auch ganz individuell:

Persönlich definierte Bausteine können abgelegt, individuell benannt und mit PDM-Bausteinen kombiniert werden. Die Bausteine werden einfach mit Sitraffic Office-Language verbunden. In den „individuellen Code“ des Nutzers fließen nun alle vordefinierten Funktionen ein, sowohl die PDM-Bibliotheken, als auch die benutzerdefinierten Anwenderbibliotheken.

Das Ergebnis: Mit jedem abgeschlossenen Projekt wächst die Bausteinbibliothek. Das spart in späteren Projekten jede Menge Zeit – und somit auch Kosten.

Parametrieren statt programmieren:

Steuerungslogik S-L e (extended für C940/C900)

Standardisiert und trotzdem flexibel – für uns kein Widerspruch. Unsere Strategie: Vereinfachung durch Standardisierung – mit Sitraffic Office-Language und S-L. Hier sind die einzelnen Bausteine bereits zusammengefügt. Die Anpassung an die spezifischen Erfordernisse der jeweiligen Kreuzung kann nun der Anwender vornehmen – einfach per Parametrierung.

Die Handhabung ist rundum komfortabel: Programmierkenntnisse sind im gesamten Prozess nicht erforderlich. Selbst bei Sonderfällen oder größeren Abweichungen von standardisierten Bausteinen. Die Office-Language Werkzeuge sorgen jederzeit für eine elegante und schnelle Lösung.

Steuergeräte und Verkehrsrechner fein aufeinander abgestimmt:

Unterstützte Rahmenplanberechung mit M-Xe
(extended für C940/C900)

Die adaptive Netzsteuerung Sitraffic Motion MX gewinnt immer mehr an Bedeutung. Ein Baustein der Netzsteuerung, das lokale Modul M-Xe, kann auch für die reguläre Planung mit PDM e und S-L e eingesetzt werden und den Planer durch automatisch gerechnete Rahmenpläne unterstützen. Auf diese Weise werden Signalsteuerungen auch bestmöglich auf den Einsatz unter Sitraffic Motion MX vorbereitet.


Standardisiertes Steuerungsverfahren VSPe
(extended für C940/C900)

Das Softwarepaket enthält ein standardisiertes und parametrierbares signalgruppenorientiertes Steuerungsverfahren. Damit können die Vorteile einer verkehrsabhängigen Steuerung genutzt werden, ohne deshalb ein konventionelles Anwenderprogramm entwickeln zu müssen.

Verkehrsmanagementknoten Sitraffic VMK

Unser Verkehrsmangementknoten Sitraffic VMK versteht sich als Erweiterungsbaugruppe für Cxx0-Controller. Die lokale Koordinierung von bis zu 15 Lichtsignalanlagen ist nun möglich.

Einsatz auch bei Bestandsgeräten

Er kann als Ersatz für bestehende Master-Slave-Lösungen bei Bestandsgeräten eingesetzt werden. Mittels moderner Kommunikationstechnologie wird eine serielle Gruppensteuerung vorgenommen, indem z. B. adernsparende Übertragungstechnik („Partyline“) verwendet wird. Die Vernetzung erfolgt über Ethernet-Verbindungen (TCP/IP).

Reaktion ohne Umwege

Mit Hilfe des VMK können auf Basis erkannter Störungen und Ereignisse auch ohne Verkehrsrechner ganze Streckenzüge umgeschaltet werden. Dabei wird auf Informationen von einzelnen Lichtsignalanlagen (z.B. Schleifendaten) oder auf zusätzliche Informationen über parallele Eingänge (z.B. auf Umwelteinflüsse, Events, Baumaßnahmen und Verkehrsbelastung) reagiert.

Auch die Realisierung projektspezifischer Sonderlösungen ist mit Hilfe des VMK möglich, beispielsweise eine steuergeräteübergreifende parallele Ansteuerung von Anzeigeschildern bei Störung auf einer Strecke.

Dynamische Informationstafeln

Dynamische Informationstafeln stellen Aktoren im Rahmen eines städtischen Verkehrsmanagementsystems dar. Sie übermitteln den Verkehrsteilnehmern aktuelle Informationen, beispielsweise zur Verkehrslage, modale Reisealternativen, Reisezeitvergleiche oder wegweisende Empfehlungen. Durch die straßenseitige Installation erreichen dynamische Informationstafeln das gesamte Fahrerkollektiv.

ÖPNV-Priorisierung

Die ÖPNV-Priorisierung ist eine der wichtigsten Maßnahmen, die eine Stadt ergreifen kann, um die Attraktivität des straßengebundenen öffentlichen Verkehrs zu steigern und damit den Modal Split im Sinne der Umwelt positiv zu beeinflussen. Die Reduzierung der ÖPNV-Fahrzeit führt zu einer Erhöhung der Effizienz der Fahrzeugflotte und somit zu einer möglichen Verringerung der Fahrzeuganzahl bei gleichbleibender Leistung.

Unsere hochflexible Verkehrsabhängigkeit räumt dem öffentlichen Verkehr Vorrang ein. Gleichzeitig minimiert sie die Wirkung des Eingriffs auf den Individualverkehr. Auch spezielle Rahmenbedingungen können berücksichtigt werden, wie eine Beeinflussung in Abhängigkeit der Verspätung des einzelnen ÖPNV-Fahrzeugs.

Die Siemens-Lösung

Moderne Kommunikationssysteme, die mit Infrarot oder Funkübertragung arbeiten, erfassen die Anforderungen von Bussen und Bahnen. Zur Realisierung, Überwachung, Analyse und Optimierung der ÖPNV-Priorisierung stehen zahlreiche Tools zur Verfügung.