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Neue Euroloop-Frequenz auf dem Streckennetz der Zentralbahn

Sämtliche Euroloops der ZSI 127-Zugsicherung sind auf die neue 13.5 MHz-Frequenz migriert worden.
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Datum 20.01.2020

 

Auf dem gesamten Streckennetz der Zentralbahn wurden sämtliche Euroloops der ZSI 127-Zugsicherung auf die neue 13.5 MHz-Frequenz migriert. Dies war nicht nur eine technische, sondern auch eine logistische und koordinative Herausforderung.

 

Mit der Abkündigung der alten, 4.5 MHz-Euroloop-Frequenz musste in diesem Jahr auch noch der letzte Schweizer Bahnbetreiber auf die neue Frequenz umrüsten. Um tagsüber den Betrieb aufrechterhalten zu können, migrierten Mitarbeiter der Siemens Mobility AG und der Zentralbahn die Fahrzeugrechner und die Streckenausrüstung gleichzeitig. Die Herausforderungen bestanden einerseits in der streckenseitigen Migration von 117 Euroloop-Modems und der gleichzeitigen Umrüstung von 72 Fahrzeugrechnern. In nur drei Nächten war das komplette, 98 Kilometer lange Streckennetz der Zentralbahn sowie alle darauf verkehrenden Fahrzeuge erfolgreich auf die neue Frequenz umgerüstet worden.

 

In der ersten Nacht stand die Station Luzern, in der zweiten Nacht die Strecke von Hergiswil nach Engelberg auf dem Zeitplan. Die ersten beiden Nächte waren die Generalproben für die dritte Nacht. Dies war der längste Streckenabschnitt, und zwar von Hergiswil über den Brünigpass bis nach Interlaken Ost. 

 

Gemeinsam meisterten die Projekt-Beteiligten die grosse Herausforderung einwandfrei. Dank der guten Zusammenarbeit mit der Zentralbahn und einem raffinierten Planungskonzept konnte die Migration nicht nur erfolgreich umgesetzt werden, sondern es wurde auch sichergestellt, dass der Bahnbetrieb stets aufrecht blieb. Sämtliche Strecken und auch alle Fahrzeuge sind planmässig und voll funktionstüchtig dem Betrieb übergeben worden.