Mit dem Inspiro unterwegs in Polens Hauptstadt
35 sechsteilige Metrozüge für Warschau, Polen. Die neuen Metrozüge der Inspiro-Plattform sorgen für mehr Komfort auf der U-Bahn-Linie M1 und auf der neuen Linie M2.
Flottenzuwachs für steigende Passagierzahlen in Warschau
Die Metropole Warschau zählt gut 1,7 Millionen angemeldete Einwohner und verzeichnete in nur zehn Jahren eine Verdreifachung an U-Bahn-Fahrgästen.
Um das Beförderungsangebot den stetig wachsenden Passagierzahlen anzupassen und das Stadtzentrum noch besser zu erschließen, wurde die bestehende Linie 1 der Metro Warschau ausgebaut, eine zweite Linie errichtet und die Fahrzeugflotte mit neuen Zügen modernisiert und erweitert.
Im Februar 2011 erhielt Siemens den Auftrag zur Lieferung von 35 neuen sechsteiligen Metrozügen für die Metro Warschau – davon etwa 15 Züge für die Linie M1 und die restlichen Züge für die neue Linie M2.
Der Inspiro für die Metropole Warschau
Die Metrozüge für Warschau – die ersten Gesamtfahrzeuge aus der Inspiro-Familie – wurden bis zum Jahr 2014 nach Warschau geliefert. Leichtbautechnologie und moderne Antriebstechnik sorgen für einen deutlich geringeren Energieverbrauch. Zusammen mit einer Recycling-Quote von rund 95% ist der Inspiro besonders umweltfreundlich. Das markante Design des Inspiro Warschau spiegelt die Zukunftsorientierung des modernen Warschau wieder. Das offene und moderne Interieur trägt zusammen mit der durchgängigen Begehbarkeit des Zuges in großem Maße zum Sicherheitsempfinden und Komfort der Fahrgäste bei.
Highlights der Warschauer Metrozüge
- Deutliche Energieeinsparung – durch einen gewichtsreduzierten Aluminium-Leichtbau mit Kork-Alu-Fußboden sowie durch moderne Antriebstechnik und LED-Beleuchtung
- Hohe Fahrgastsicherheit – dank CCTV-System im Fahrgastraum und Notevakuierung durch Frontausstiegstür
- Umweltfreundlichkeit – durch Recyclingrate von bis zu 95 Prozent
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Der Zug basiert auf der modularen Inspiro-Plattform von Siemens. Der Wagenkasten ist eine Leichtbaukonstruktion aus Aluminiumprofilen. Die sechsteiligen Züge sind zu zwei Drittel angetrieben. Im Depot können die Züge in zwei Hälften getrennt werden, die zu Rangierzwecken eigenständig fahrbar sind.