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Moderner G1 für die U1

35 vierteilige U-Bahn-Fahrzeuge für Nürnberg, Deutschland. Neue Fahrzeuge vom Typ G1 sollen die Linie U1 modernisieren – die älteste und längste der drei Nürnberger U-Bahn-Linien

Moderne Fahrzeuge für Nürnbergs älteste U-Bahn-Linie

Die älteste und längste der drei Nürnberger U-Bahn-Linien und auch die mit den höchsten Fahrgastzahlen ist die U-Bahn-Linie U1. Ihre Strecke reicht vom Nürnberger Stadtteil Langwasser über die Messe und den Nürnberger Hauptbahnhof bis in die Nachbarstadt Fürth.

Mit insgesamt 18,5 Kilometern Länge und 27 Stationen (von insgesamt 48 Stationen im Stadtgebiet Nürnberg/Fürth) wird die Linie U1 werktags insbesondere von vielen Pendlern und Schülern genutzt. Die Fahrgastzahlen steigen zudem besonders bei Großveranstaltungen wie dem Nürnberger Christkindlesmarkt und zu Messezeiten stark an.

Für einen höheren Fahrgastkomfort und optimierten Fahrgastfluss beauftragte die VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg die Siemens AG im November 2015 mit der Lieferung von 21 vierteiligen Zügen vom Typ G1. Die Fahrzeuge ersetzen die alten Doppeltriebwagen des Typs DT1. Der Auftrag beinhaltet zwei Optionen über weitere 14 Fahrzeuge, welche  2018 und 2019 eingelöst wurden. 

Mit dem G1 schnell und komfortabel in Nürnberg unterwegs

Die neuen Züge vom Typ G1 für die Nürnberger U-Bahn bieten breitere Fahrgasttüren mit einer innovativen LED-Lichtsignalisierung. Dies verbessert zusammen mit einem durchgängigen Fahrgastraum den Fahrgastfluss. Zudem sorgen automatische Schiebetritte an allen Türen für einen barrierefreien Ein- und Ausstieg. Der freundlich gestaltete Innenraum mit großzügigen Mehrzweckbereichen vermittelt subjektive Sicherheit. Der Fahrerstand ist so eingerichtet, dass die Fahrer den Zug sowohl im Stehen als auch im Sitzen führen können. Die vierteiligen U-Bahnzüge nahmen im August 2020 den Fahrgastbetrieb auf.

Highlights der Nürnberger U-Bahn-Züge

  • Hoher Fahrgastkomfort – dank großzügiger Mehrzweckbereiche und einer Klimaanlage im Fahrgastraum
  • Optimale Arbeitsergonomie – ergonomischer Fahrerarbeitsplatz zum Arbeiten im Stehen und Sitzen
  • Höhere Fahrgastsicherheit und Barrierefreiheit – durch automatische Spaltüberbrückungen an allen Türen
  • Niedriger Energieverbrauch – durch Aluminium-Leichtbau, Speicherheizung und LED-Beleuchtung
  • Verbesserter Fahrgastfluss – durch breitere Türen mit innovativer Signalisierung über LED-Lichtleisten