Autonome Mobilität

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Ein innovativer Ansatz für öffentliche Verkehrssysteme

Ist die Rede von fahrerlosem Fahren, denken die meisten von uns zunächst spontan an die Zukunft des Autos.

Automatisierte und fahrerlose U-Bahnen gelten schon heute als Stand der Technik. Innovative Lösungen wie Siemens‘ Communications-Based Train Control System (CBTC) Trainguard MT unterstützen Betreiber dabei, neben Sicherheit, Pünktlichkeit und Komfort auch die Kosteneffizienz weiter zu verbessern. Die digitale, automatisierte U-Bahn spart zum Beispiel zusätzlich bis zu 15 Prozent Energie ein. 

 

Ähnliche Technologien ebnen schon heute den Weg für den automatischen Betrieb von Fernverkehrszügen, beispielsweise das europäische Zugsicherungssystem ECTS. Diese Systeme helfen sogar, die konventionelle Zugsteuerung zu verbessern. Softwaregesteuerte Produkte, Kommunikation und Vernetzung geben dabei die entscheidenden Impulse.

 

Der autonome Betrieb von Fahrzeugen im gemischten Verkehr ist jedoch wesentlich anspruchsvoller. Radar- und Lidar-Sensoren, Kameras sowie intelligente, adaptive Software an Bord der Fahrzeuge und vernetzte Kommunikation spielen hierbei eine entscheidende Rolle. Sie ermöglichen es Fahrzeugen, die für den heutigen Stadtverkehr typischen hochkomplexen Situationen individuell zu bewerten und zu bewältigen. Zusammen mit der Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH (ViP) stellte Siemens Mobility auf der InnoTrans 2018 ein Forschungsprojekt zur weltweit ersten autonom fahrenden Straßenbahn vor – mit der Erprobung des Forschungsprototyps unter echten Straßenverkehrsbedingungen in Potsdam (Deutschland). Mittelfristig soll die Depotautomatisierung als eine erste Stufe des autonomen Fahrens kommerziell nutzbar gemacht werden.

 

Im Straßenverkehr eröffnen Flotten autonomer, elektrisch betriebener Shuttle-Busse neue Möglichkeiten für die nahtlose Anbindung der ersten und der letzten Meile.

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