Funktionsweise eines Wasserstoffantriebs – die innovativen Komponenten des Mireo Plus H

Siemens Mobility arbeitet an der Zukunft des Wasserstoffantriebs: Mit dem Mireo Plus H befindet sich die innovative, nächste Generation Wasserstoffzüge bereits in der Entwicklung. Und mit ihr die Komponenten des neuen Antriebssystems, die den Zug so leistungsfähig machen wie herkömmliche elektrische Triebzüge. Was ist neu – und wie wirken die Komponenten im Antriebssystem des Mireo Plus H zusammen? Die Funktion eines Wasserstoffzugs kurz erklärt. 

Effizientes Zusammenwirken aller Komponenten

Im Mireo Plus H kommen innovative Neuentwicklungen zum Einsatz, die in ihrem Zusammenspiel für eine außergewöhnliche Leistungsfähigkeit sorgen, angefangen bei der Brennstoffzelle mit ihrer hohen Leistungsdichte. Für das neuartige Brennstoffzellensystem des Mireo Plus H arbeitet Siemens Mobility mit dem erfahrenen Partner Ballard Power zusammen. Auch der Wasserstofftank wurde optimiert: Seine Aufnahmefähigkeit wurde um 10% gesteigert. Das sorgt für eine hohe Reichweite. Die Hybridsteuerungssoftware optimiert den Betrieb durch ein vorausschauendes Energiemanagement. Die leistungsstarke Batteriefamilie überzeugt durch ihre lange Lebensdauer. Insgesamt ist der Mireo Plus H durch die neuen Komponenten so für Einsätze von bis zu 1.000 km ausgelegt. 

Entdecken Sie die Komponenten und ihre Vorteile in unserer interaktiven Grafik. 

Leistungsfähiges Gesamtsystem – vom Antrieb bis zum Zugdesign

Das Prinzip des Wasserstoffantriebs wurde für den Mireo Plus H bis ins Detail optimiert. Durch ihr effizientes Zusammenspiel sorgen die einzelnen Komponenten dafür, dass der Mireo Plus H genauso leistungsfähig ist wie herkömmliche, elektrische Triebzüge. Doch nicht nur das Antriebssystem alleine hat Einfluss auf Faktoren wie Reichweite und Leistungsfähigkeit: Das Fahrzeug selbst, von den Rohbaukomponenten bis zum aerodynamischen Design trägt zur optimierten Performance bei.

Sind Züge mit Wasserstoff die Zukunft?

Wasserstoff spielt eine entscheidende Rolle auf dem Weg zu einer nachhaltigen Mobilität. Insbesondere auf längeren Nebenstrecken, wo die Elektrifizierung des Streckennetzes auf absehbare Zeit nicht möglich oder zu unwirtschaftlich ist und die Reichweite von Batteriefahrzeugen nicht ausreicht, können Wasserstoffzüge Dieselfahrzeuge ersetzen. Deshalb treiben wir gemeinsam mit der Deutschen Bahn die Entwicklung und Erprobung von Wasserstoff-Brennstoffzellenzügen und -tankstellen weiter voran.