Streckenausrüstung im Vereina-Tunnel

Erfolgreicher Rollout des Zugsicherungssystems ZSI 127 bei der Rhätischen Bahn (RhB)

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Datum:14.12.2020

 

Bereits seit 2014 läuft die Einführung des Zugsicherungssystem ZSI 127 von Siemens Mobility bei der Rhätischen Bahn (RhB). Alle Signale des 384 Kilometer langen Streckennetzes sowie alle Bestandsfahrzeuge werden nach und nach mit dem Zugsicherungssystem ZSI 127 ausgerüstet. Am 12. November 2020 sind alle Signale im Vereina-Tunnel sowie in der Station Selfranga in Betrieb genommen worden. Mit dieser Inbetriebnahme sind nun 46 von 102 Stationen der RhB in Betrieb.

 

Damit ist die gesamte Strecke von Landquart bis Scuol-Tarasp, mit Ausnahme von Landquart, durchgehend mit dem Zugsicherungssystem von Siemens Mobility ausgerüstet. Alle Zugfahrten werden neu mittels Bremskurven überwacht was eine deutliche Steigerung der Sicherheit gegenüber dem alten punktförmigen Zugsicherungssystem ZSI 90 mit sich bringt. Weiter sind auch die Abschnitte Klosters bis Davos Platz sowie Zizers über Chur bis Thusis und von Reichenau bis Schnaus mit dem ZSI 127 überwacht. 

 

Zur Sicherheitssteigerung rüstet Siemens Mobility neben der Infrastruktur (etliche Zugsicherungselement wie z.B. Signale, Balisengruppen, Loops, LEU S21 und MSTT Simis C) auch das gesamte Rollmaterial der RhB mit dem ZSI 127-System aus. Dabei wird sichergestellt, dass nebst den neuverbauten Eurobalisen auch ZSI 90-Magneten, die noch auf dem gesamten Streckennetz der RhB existieren, vom System ausgelesen und ausgewertet werden können. 

 

Aktuell sind 55 der insgesamt 110 RhB-Bestandsfahrzeug mit ZSI 127-System ausgerüstet. Alle Neubeschaffungen, beispielsweise der neue RTZ-Triebzug, liefern die Fahrzeughersteller bereits mit integriertem ZSI 127. So fahren bis heute 85 Fahrzeuge der RhB-Flotte, mit ZSI 127 gesichert durch die malerischen Täler und über die zahlreichen Brücken des Kantons Graubünden.

 

 

Rollout und Inbetriebnahmen gehen weiter

 

Im nächsten Jahr gehen weitere 16 Stationen mit insgesamt rund 200 Streckenpunkten in Betrieb. Somit kann man, was die ausgerüsteten Stationen anbelangt, nächstes Jahr Halbzeit feiern. Das restliche Streckennetz mit den verbleibenden rund 40 Stationen ist dann für die Jahre 2022 bis 2024 geplant.