Starke Marke: Bahngetriebe nun mit Siemens-Brand als Teil des MoComp-Portfolios

Im mittelsächsischen Penig ist man stolz auf die Tradition: Die Geschichte der kleinen Stadt an der Zwickauer Mulde reicht zurück bis zur ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1264. Getriebe für Bahnfahrzeuge werden hier noch nicht ganz so lange gebaut, aber spätestens mit der Gründung des VEB Getriebewerk Penig Anfang der 50er Jahre wird die Stadt eine der ersten Adressen im Getriebebau, seit 1964 auch im Eisenbahngetriebebau. Und diese Spezialisierung zahlt sich bis heute aus – für Kunden weltweit.

Steiler Aufstieg

Mit der Übernahme durch Flender im Jahr 1990 beginnt der kontinuierliche Aufstieg an die Weltspitze. Als die Siemens AG 2005 Flender übernimmt, fließen Investitionen in Produktionstechnik, Ausbildung der Mitarbeiter und nicht zuletzt in die Stärkung und Spezialisierung des Engineerings nach Penig. Siemens nutzt die eingeführte Produktmarke weiterhin und betreibt das globale Bahngetriebe-Geschäft in der heutigen Siemens Traction Gears Penig GmbH, eine 100%ige Tochtergesellschaft der Siemens Mobility GmbH.

 

Mit dem Verkauf von Flender an Carlyle erlischt die Nutzung der Produktmarke Flender: Bahngetriebe präsentieren sich nun mit Siemens-Branding. Das ändert aber nichts an der Qualität und Leistungsfähigkeit der Produkte.

Ganz im Gegenteil: Innerhalb der Siemens-Bahnkomponentenfamilie wird nunmehr der komplette Antriebsstrang unter einem Namen „MoComp“ angeboten. So steht der Standort Penig für über 60 Jahre Kompetenz und Erfahrung in Entwicklung, Fertigung und Service für unterschiedlichste Typen von Bahngetrieben – für Hochgeschwindigkeitszüge, Regionalbahnen, Metros, Straßenbahnen und Lokomotiven.

Einzigartige Erfolgsstrategie

Die Produktpalette des Werkes in Penig ist heute komplett integriert in die Strategie des MoComp-Komponentenportfolios und auf den Weltmarkt ausgerichtet.
Die global ausgerichteten Kapazitäten reichen für Aufträge aller Größenordnungen aus. Die Projekte werden maßgeschneidert auf die Bedürfnisse der Auftraggeber ausgeführt, mit entsprechend abgestimmter Entwicklung, einer flexiblen Fertigung nach Maß und mit Services, die die Kunden im wahrsten Sinn des Wortes weiterbringen. Die Getriebeentwicklung erfolgt zentral in Penig – die Getriebefertigung an den weltweiten Fertigungsstandorten.

Qualität, die Sie kennen

Qualität ist die Übereinstimmung von Planung und Ausführung mit den Anforderungen. Wenn dies mit so hohen Ansprüchen verfolgt wird, zeigt sich das in der Qualität der Produkte. So erfolgt die Fertigung sämtlicher Getriebe gemäß allen bahnüblichen Standards und Zertifizierungen (wie z. B. IRIS), ergänzt durch eine umfangreiche serienmäßige Prüfung der fertigen Getriebe unter Last.

 

Neuestes Highlight auf der langen Liste der Zertifikate und Auszeichnungen und auch ein Ausweis für die durchgängige Qualitäts- und Kundenorientierung ist die ECM-Zertifizierung (ECM = Entity in Charge of Maintenance). Siemens Traction Gears hat diese Zertifizierung schon 2021 erreicht – aus eigenem Antrieb – noch bevor sie vom Markt als Standard gefordert wird.

Unsere engagierten Mitarbeiter leben Qualität – damit wir unseren Kunden weltweit, qualitativ hochwertige und passende Getriebelösungen und Serviceleistungen anbieten können.
Udo Weber, Geschäftsführer der Siemens Traction Gears GmbH

Spezialisierte Vielfalt

Heute liefert die Siemens Traction Gears Getriebevarianten für alle Arten von Schienenfahrzeugen, von Straßenbahn bis hin zu Hochgeschwindigkeitszügen und Lokomotiven mit riesigem Erfolg, denn bereits über 140.000 Getriebe aus Penig sind für Anwendungen auf den Schienen dieser Welt ausgeliefert worden. Dabei sind die gefundenen Lösungen so individuell wie die Fahrzeuge und die Kunden, die sie einsetzen. Das Team in Penig begleitet sie auf ihrem Weg zur optimalen Antriebslösung voller Begeisterung und Engagement