MoComp: Being a pioneer!

MoComp ist nicht nur ein neuer Name auf dem Markt für Bahnkomponenten, MoComp ist auch ein Pionier für neue Technologien. Das gilt nicht nur für die Produkte oder deren Herstellung, sondern ebenso für deren Entwicklung und Optimierung. MoComp Bahnkomponenten werden mit modernsten Methoden entwickelt, gebaut und getestet. Unser Verständnis von Pioniergeist? Bewährte Technologien nicht nur weiterentwickeln, sondern auch revolutionieren, um die Kundenanforderungen optimal umzusetzen.

Immer im Blick: das bessere Gesamtfahrzeug

Mehr als 140 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und im Bau von Bahnkomponenten stecken im MoComp-Portfolio – ursprünglich nur für Schienenfahrzeuge von Siemens gedacht. Leitgedanke ist immer die Optimierung des Gesamtfahrzeuges, gepaart mit Fokus auf optimierte Lebenszykluskosten und – selbstverständlich – optimaler Qualität.

Bewährte Technik: permanent weitergedacht und revolutioniert. Dieser Pioniergeist treibt uns an, neue innovative Gedanken aufzugreifen und bis zur Serienreife zu perfektionieren. Als Kunde bieten wir Ihnen somit auf Ihre Bedürfnisse angepasste und hochmoderne Komponenten und ganze Systeme an.
Jörg Ernst, Executive Vice President, Siemens Mobility GmbH

Konkret stellen wir uns der komplexen Herausforderung, den hohen Kundenanspruch an das Gesamtfahrzeug zu verstehen und zu realisieren. Zum Beispiel mit einem kompletten, innovativen Antriebssystem aus einer Hand inklusive technischer Optimierung jeder einzelnen Systemkomponente, z.B. hinsichtlich Energiebedarf, Systemintegration und Leistungsdichte sowie Wartungsintervallen.

Schneller, höher, weiter …

… und vorher wissen, ob es funktioniert: Bei MoComp ist das Stand der Technik, denn wir bauen nicht nur auf unsere Erfahrung, wir haben auch die erforderlichen Simulations- und Testmöglichkeiten. So simulieren wir am digitalen Zwilling die wichtigsten Eigenschaften unserer Komponenten und Gesamtsysteme – und wie sich diese im späteren Betrieb verhalten//verändern. Damit stellen wir bereits weit vor Produktionsstart die Weichen für perfekte Energieeffizienz, Fahrzeugleistung, Bauraum- und Gewichtsminimierung, für optimierte Instandhaltung, und damit geringere Lifecycle-Kosten. Wie gut uns das gelingt, zeigt am besten der Vergleich von Messergebnissen an der gebauten Komponente gegenüber der Simulation am entsprechenden digitalen Zwilling. 

Dynamische Belastungen

Dabei geht es aber nicht nur um Simulationen und Tests an statischen Komponenten, denn unsere Produkte sorgen nicht nur für Bewegung, sie sind auch in Bewegung. Deswegen simulieren wir zum Beispiel auch, wie sich unsere Traktionsmotoren unter dynamischer Belastung im Fahrwerk oder Einbauzustand (z. B. Auslenkung) verhalten, wie das Gehäuse reagiert, die Lager, die Welle, die Wicklungen usw. Diese Ergebnisse sind integraler Bestandteil des Entwicklungsprozesses und sichern bereits in einer sehr frühen Phase wichtige Aspekte wie Zuverlässigkeit und optimale Leistung ab. Perfektion also bereits von Anfang an und nicht erst bei Tests oder im Betrieb auf der Strecke.

Frieren und schwitzen für Ihren Erfolg

Unsere MoComp-Komponenten treiben Schienenfahrzeuge überall auf der Welt an. Im MoComp-eigenen Testcenter in Nürnberg werden die dafür notwendigen Traktionskomponenten im Rahmen von Entwicklungs-, Typ-, System-, und Abnahmeprüfungen (gerne auch durch den Kunden direkt) getestet, um ein reibungsloses Zusammenspiel zu gewährleisten. Bei Bedarf sind sogar Prüfungen unter real extremen Einsatzbedingungen machbar. So schaffen wir in unserer Klimakammer Prüfumgebungen mit hoher Wärme von bis zu +85 Grad Celsius, tropischem Feuchtklima oder sibirischer Kälte von bis zu -55 Grad Celsius. Natürlich fließen die Prüffeldergebnisse wie auch nachgelagerte Betriebsmessungen am Fahrzeug in den Vergleich mit den Simulationsergebnissen, damit alle Ergebnisse in zukünftige Entwicklungen einfließen. 

Tried and tested

Alle MoComp Bahnkomponenten, Systeme und Subsysteme werden schon ab der Konzeptionsphase kontinuierlich einem schlüssigen Prüf- und Test-Zyklus unterworfen. Modernste Messmethoden, der Einsatz von 3D-Daten für Simulationen von Bauteilen und ganzen Systemen sowie Langzeit-Tests in High-End-Laboren sorgen dafür, dass unerwünschte oder gar sicherheitskritische Zustände bereits im Vorfeld erkannt und vermieden werden können – und dass die MoComp Bahnkomponenten alle Kundenanforderungen optimal erfüllen.