National, international, ganz egal?

Ist es eigentlich wirklich relevant für Sie, wie ein Zulieferer aufgestellt ist? Man sollte meinen, es geht darum, technische Anforderungen zu erfüllen – zu bestmöglichen Kosten, zuverlässig, effizient, schnell. Natürlich sind das die wichtigen Aspekte in einem Supply Chain Management. Siemens Mobility verfolgt mit der MoComp-Produktfamilie und seiner weltweiten Standortauswahl eine klare Strategie: so nah wie möglich beim Kunden respektive dem jeweiligen Markt, mit zuverlässiger Qualität und umfassendem Serviceangebot an jedem Standort.

Klare Netzwerkstrategie

Mit unserer Standortauswahl verfolgen wir eine klare Strategie: so nah beim Kunden respektive dem jeweiligen Markt, wie möglich. Dabei behalten wir die Wirtschaftlichkeit immer im Auge, profitieren aber auch selbst von der größeren Nähe. Zum einen, weil wir unsere Kunden schneller betreuen können, zum anderen, weil wir mitten in ihrem Markt agieren und deshalb auch mit den geltenden Regularien bestens vertraut sind. Und viele Kunden schätzen dies, oder sind durch regionale Vorschriften sogar verpflichtet, mit den örtlichen Zulassungsbedingungen kompatible Bahnkomponenten aus lokaler Produktion zu kaufen.

So können wir beispielsweise das gewünschte Portfolio nach Buy-America- und Buy-American-Standards produzieren oder sind nach der russischen GOST-Norm zertifiziert. Die Mitarbeiter sind in lokalen Kompetenzzentren rund um die Uhr, in allen Zeitzonen der Welt und auf fast allen Kontinenten im Einsatz – Sie haben immer einen Ansprechpartner in Ihrer Nähe.

Mit unserem smarten und globalen Werks-Footprint sind wir bei der Fertigung unserer Komponenten stets ganz nah am Kunden.
Christian Felbier – Head of Global Manufacturing Components

Qualität, oder: Darf’s ein bisschen mehr sein?

Ein weiterer Vorteil ist das weltweit einheitliche Qualitätsverständnis in der Siemens Mobility-Organisation und bei all unseren MoComp-Produkten: Über zehn Fertigungsstandorte – ein Qualitätsstandard, das ist die Devise. Ähnliches gilt bei den eingesetzten Technologien – oder auch im Engineering. Hier zahlt sich die Kombination aus weltweitem Netzwerk und lokaler Präsenz für Sie unmittelbar aus. Mit jeder Komponente, die wir entsprechend den Zulassungskriterien eines Markts entwickelt haben, bieten wir ein Produkt mit ganz individuellen Eigenschaften und Stärken.

Aber genau diese Eigenschaften und Stärken können auch auf anderen Märkten gefragt sein und die gewonnenen Erfahrungen können uns dabei helfen, diese Komponenten zu verbessern oder schneller und effizienter zu produzieren. Für uns ist es selbstverständlich, dass Erfahrungen aus dem jeweiligen Markt in unsere Know-how-Basis integriert werden, damit sie auch anderen Kunden in anderen Märkten zugute kommen können. 

Nehmen wir einmal an, ein Antrieb soll z. B. in einer bestimmten Region in einem bestimmten Temperaturbereich eingesetzt werden, so wird dieser vor Ort im Markt entwickelt und gefertigt. Durch die weltweite Vernetzung unserer Experten werden das entstandene Know-how und die Engineering-Kompetenz jedoch auch andere Fabriken nutzen können. Dabei geht es nicht um bloßes Kopieren, sondern ständiges Verbessern unserer Produkte und Methoden. Wir können unseren Kunden dadurch schneller ein besseres Produkt anbieten, z. B. mit effizienteren Fertigungsverfahren und höheren technologischen Reserven, die Ihnen letztlich Kosten ersparen.

Ein von uns überholtes Produkt ist immer so gut wie neu.
Ralf Kolzarek, Head of Siemens Traction Service, Siemens Mobility GmbH

Profitieren – auch beim Service

Ein weiteres starkes Argument, sich für uns zu entscheiden, ist die globale Servicekompetenz, die neben den MoComp-Fertigungsstandorten auch weltweit präsent ist. Grundsätzlich gilt, was Ralf Kolzarek, Leiter des Siemens Traction Service bei der Siemens Mobility GmbH über Komponenten sagt: „Ein von uns überholtes Produkt ist immer so gut wie neu.“ Und das liegt nicht zuletzt daran, dass unsere Fertigungsstandorte strategisch gut positioniert sind, und wir für die Überholung einzelner Komponenten größtenteils die gleichen Werkzeuge und Verfahren einsetzen können wie bei der Produktion von Serienteilen. Zwar fertigen wir nicht alle Komponenten an allen Standorten, aber eine lokale Produktion macht solche Services natürlich effektiver und schneller – und die Qualität stimmt sowieso, unerheblich davon, ob eine Komponente lokal gefertigt wird oder nicht.